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Umwelt und Gesundheit

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Bei der Lage Starnbergs verlangt die Umweltpolitik vor allem die Erhaltung der natürlichen Schönheit unserer landschaftlichen Umgebung.

Wir gehören zu den engagierten Wegbereitern des Ausbaus der städtischen Flächen für ein Ökokonto. Auf einer Flurkarte kann man sehen, wie die gelb eingefärbten städtischen Flächen für diesen Zweck ständig wachsen. Im Zuge der Planung und des Baus der Westumfahrung entstehen wieder große Ausgleichsflächen. Wir bekennen uns zu dem Prinzip, dass man der Natur wiedergeben muss, was man ihr an anderer Stelle genommen hat. Wir hatten deshalb im Stadtrat auch den Antrag gestellt, für jeden Quadratmeter neue Straße in der Natur, an anderer Stelle einen Quadratmeter einer alten nicht mehr gebrauchten Straße aufzulassen und zurückzubauen. Die Mehrheit der Stadtrats wollte sich dazu nicht verbindlich verpflichten, sondern war nur dazu bereit, dies als ein „Ziel“ zu akzeptieren: ein Beispiel für eine zynische Politik leerer Lippenbekenntnisse. In unserer Stadt gehen zudem Natur- und Landschaftsschutz Hand in Hand mit dem menschlichen Bedürfnis nach Freizeit und Erholung in der Natur. Wir bekennen uns zu einer systematischen Analyse und einer bewussten Strategie, wie wir unsere landschaftlichen Schönheiten noch besser ausbauen und miteinander vernetzen können. Der Gedanke der Seeanbindung – das Näherbringen von Stadt und See mit einer parkartigen Gestaltung der Seepromenade – ist eine Ausprägung dieser Überzeugung. Aber auch an anderer Stelle sind wir zu ungewöhnlichen Überlegungen im Stande und in der Lage. So würden wir gerne zusammen mit der staatlichen Straßenverwaltung und in Abstimmung mit der Gemeinde Gauting das Würmtal ab Leutstetten komplett für den Autoverkehr sperren! Zumindest jetzt mal an allen Wochenenden. Wenn Sie das für verrückt halten: Googeln Sie mal Rock Creek Park in Washington D.C. Die Amerikaner machen - mit dem Status eines Nationalparks - sowas mitten in ihrer Hauptstadt.

In der letzten Amtszeit hat der Stadtrat auch ordentlich seine Aufstellungs- und Mitwirkungspflichten bei der Luftreinhaltung und der Lärmaktionsplanung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erfüllt. Leider hat der Gesetzgeber aber diese umweltpolitischen Instrumente als zahnlose Tiger ausgestaltet, die insbesondere dann nicht zu zubeißen, wenn der Bund für eine Bundesstraße und der Staat für eine Staatstraße etwas unternehmen müssten. Die dürfen sich dann weigern. Weniger als alle gut gemeinten Planungen wird hier der Tunnel und die Abstufung der Possenhofener, der Söckinger und der Hanfelderstraße helfen, Belastungen zu vermindern.

In der Energiepolitik steht seit der so genannten Energiewende die Ökologie im Vordergrund. Das hier die Ökonomie aber nicht vernachlässigt werden kann, hat etwa die Verhandlungen der großen Koalition ganz schön belastet. Auch in der kommunalen Energiepolitik brauchen wir immer einen Brückenschlag zwischen Ökonomie und Ökologie. Insbesondere in der Geothermie sehen wir ökologisch eine große Chance. Ökonomisch aber auch einige Risiken. Wir wollen die Geothermie, aber wir wollen uns dabei finanziell nicht das Genick brechen. Wir werden uns deshalb bei diesem Thema positiv einbringen, indem wir uns auf die schwierigen Fragen der richtigen Finanzierung und Organisation einer eventuellen kommunalen Geothermienutzung fokussieren. Einstweilen machen wir auch kleine Schritte, wie etwa die Einrichtung einer Erdgas- und Stromtankstelle in Starnberg.

Gesundheitspolitisch ist uns wichtig, dass die Stadt weiter für den Erhalt und Ausbau unseres Klinikums eintritt und jeweils die notwendigen Voraussetzungen schafft, um das Klinikum auf dem neuesten Stand zu halten.

 

Unsere Experten für Umwelt und Gesundheit
Im Umweltplanungsrecht sind Prof. Dr. Otto Gassner und Dr. Jürgen Busse aktiv. Für Umwelt und Gesundheit bietet die UWG gleich mehrere Ärzte an: Dr. Mario Stock, HNO Arzt auch am Klinikum Starnberg und Dr. Axel Stang. Winfried Wobbe ist zudem Biologe.