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Soziales, Jugend und Alter, Sport

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Bildung wird groß geschrieben in Starnberg. 16 Kindergärten, vier Grundschulen und eine Mittelschule, das staatliche berufliche Zentrum, das Gymnasium, zwei Förderschulen und auch noch die Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung und Rechtspflege decken den Bildungsbedarf unserer Jugend über alte Altersstufen ab. Anders als etwa in München müssen in Starnberg die Eltern ihr Kind nicht schon sofort nach der Geburt in mehreren Kindergärten anmelden, um drei Jahre später eine Chance auf einen Platz zu haben. Besonders stolz sind wir auf das neue Kinderhaus der Lebenshilfe an der Prinz-Karl-Straße, das seine Entstehung der Hartnäckigkeit unserer Fraktionskollegin Barbara Frey und unserer Kandidatin Anke Harsts verdankt, und nicht nur mit seinem besonderen pädagogischen Konzept auffällt, sondern auch mit seiner architektonischen Ausgestaltung Wärme und Fürsorge verkörpert. Auch die alte Abhörstation des BND hoch über Söcking wird jetzt in Zusammenarbeit mit dem Trägerverein „Fortschritt e. V.“ eine Einrichtung für Kinder, so dass fröhliches Kindergeschrei die unheimliche Stille des kalten Krieges ersetzt. Unsere Starnberger Version von Schwertern zu Pflugscharen. Neu entstanden ist auch das Jugendzentrum an der Strandbadstraße. Wir finden es gut, dass es nahe am städtischen Hallen- und Strandbad sowie am Erholungsgelände Kempfenhausen liegt, den die Jugendlichen suchen immer die Seenähe. Deshalb haben wir verhindert, das Jugendzentrum an den Rand des Gewerbegebiets „abzuschieben“. Außerdem gibt es wohl in ganz Deutschland keine Situation, wo das Jugendamt direkt - mal kontrollierend, mal ermutigend - auf ein Jugendzentrum blicken kann.

Dem deutschlandweiten demographischen Trend kann sich die Stadt Starnberg durch den Zuzug zwar ein wenig aber nicht völlig entziehen. Immer mehr müssen wir auch Einrichtungen für unsere alten Menschen schaffen. So konnten wir das Gebiet des alten Kriegsblinden-Kursanatoriums in Söcking zusammen mit dem Rummelsberger Stift einer neuen Nutzung für betreutes Wohnen zuführen. In insgesamt drei Baukörpern entstehen jetzt 64 Wohnungen für betreutes Wohnen. Gerne haben wir auch alle planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, dass die Ilse-Kubaschewski-Stiftung an der Hanfelderstraße Wohnraum für Demenz-Wohngemeinschaften errichten konnte. Im Vordergebäude haben wir Räumlichkeiten für den Seniorentreff angemietet.

Im Sport sind wir immer einen treuer und zuverlässiger Partner unserer örtlichen Vereine. Mit ihren eigenen Mitteln und mit ihrem ehrenamtlichen Engagement entlasten sie die Allgemeinheit; dann muss aber die Stadt auch gegebenenfalls finanziell in die Lücke springen. So haben wir in den letzten sechs Jahren dem TSV geholfen, die Sportanlagen am Riedenerweg zu sanieren, haben den Pachtvertrag mit dem Sportclub Percha verlängert und die Pachtfläche erweitert, dem Alpenverein geholfen, sich ein neues Vereinsheim zu schaffen und dem MRSV einen Zuschuss für die Sanierung des Hafens und den Neubau eines Bootshauses gegeben. Jetzt steht uns wieder ein größeres Projekt ins Haus: mit der Freien Turnerschaft wird verhandelt, ob die Stadt das Vereinsgrundstück mit allen Sportanlagen übernimmt, um den Verein die Konzentration auf die Sporttätigkeit zu ermöglichen.

Im Übrigen ist im sozialen Sektor die Wohnraumversorgung ein spezielles Starnberger Problem. Gerade junge Familien mit Kindern tun sich schwer, die bundesweit hohen Miet-, Gebäude- und Bodenpreise bezahlen zu können. Gott sei Dank konnten wir die letzten sechs Jahre am Rudolf-Widmann-Bogen einen Schwerpunkt sowohl für ein Einheimischen-Modell zu Eigentumserwerb als auch in Zusammenarbeit mit der Wohnungsgenossenschaft Geschosswohnungsbau mit Sozialförderung verwirklichen. Auch in Hadorf und Perchting entstanden Einheimischenmodelle. Solche Bemühungen werden wir fortsetzen. Nach den statistischen Erhebungen ist die Kaufkraft in Starnberg so hoch wie sonst nirgendwo in der Republik, eine Villa kaufen kann sich natürlich trotzdem nicht jeder. Wir werden deshalb auch in der Bauleitplanung immer wieder anstreben, dass verbilligte Eigenheime, Reihenhäuser und verbilligter Geschosswohnungsbau entstehen. Wir arbeiten auch an einem Modell für ein kommunales Wohngeld in der Form von Zins- und Tilgungszuschüssen.

 

Unsere Experten für Soziales, Jugend und Sport
Winfried Wobbe, 3. Bürgermeister und Ulrich Müller sind hier unsere Fachleute. Anke Harst ist im Elternbeirat von Grundschulen und Kindergärten tätig. Dr. Jürgen Busse und Dr. Mario Stock sowie die Sportlehrerin Anna Wickler sind weitere Ansprechpartner.