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News vom 11.11.2018

Anwohnerbefragung "Von-der-Tann-Straße als Fahrradstraße"

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"Heißes Eisen” oder “logische Konsequenz”
- eine weitere Fahrradstraße in Starnberg?

UWG befragt Anwohner der „Von-der-Tann Straße“

Seit den siebziger Jahren hat sich die Von-der-Tann-Straße gegen eine verkehrliche Überlastung wehren müssen. Schon damals hatten sich viele Anwohner engagiert und sich mit einem großen Straßenfest als friedliche Demonstration gegen die geplanten Umbaumaßnahmen für den Kfz-Verkehr durchgesetzt.

Bei den „Runden Tischen“ (2009 bis 2012) wurden durch die Bürgerinnen und Bürger Ziele erarbeitet. Die Essenz daraus ist in der Dokumentation „Vision Starnberg 2025“ (siehe https://www.politik-starnberg.de/post/179614661196/zeitleiste-starnberg2025) niedergelegt. Damit eines dieser Ziele nicht nur eine Vision für uns bleibt, sondern umgesetzt wird, möchte die Fraktion der UWG im Stadtrat den Antrag stellen, eine Umwidmung der Von-der-Tann-Straße in eine Fahrradstraße vorzunehmen. 

Vorher werden aber die Anwohner der Von-der-Tann-Straße von der UWG mit einer Anwohnerbefragung um ihre Meinung dazu gebeten.

Die Von-der-Tann-Straße bietet sich als Parallele zur stark verkehrsbelasteten Hauptstraße als eine weitere Fahrradstraße in Starnberg an. Nach dem erfolgreichen Umbau der östlichen Rheinlandstraße wird die für Fahrradnutzer attraktive Ost-West-Achse weiter „ausgebaut“ (Starnberger Osten (Bahnhof Starnberg-Nord) - Rheinlandstraße - Maisinger Schlucht – Neusöcking).

Im geschützten Raum von Fahrradstraßen soll auf Fahrradfahrer besonders Rücksicht genommen werden. Durch für alle sichtbare Hinweise bietet eine so beruhigte Straße auch für alle anderen schwächeren Verkehrsteilnehmer ein sicheres und angenehmes Vorankommen. Die UWG ist der Ansicht, dass nur ein sicheres Straßenumfeld mehr Mitbürger ermutigen wird, für Bewegungen innerhalb der Stadt statt des Autos auch mal das Fahrrad zu benutzen. 

Für die Anwohner würde diese Umwidmung fast nichts ändern. Der vorhandene Parkraum bleibt uneingeschränkt erhalten. Die Geschwindigkeitsbeschränkung (30 km/h) bleibt bestehen.Es gilt weiterhin rechts vor links.Es fallen keine Kosten für die Anwohner an und Radfahrer dürfen weiterhin überholt werden, wenn es die Verkehrssituation zulässt. 

Die UWG wird die Rückmeldungen der Anwohner auswerten und ihren Antrag entsprechend formulieren.

(Anm. v. dr. thosch: Und wer sich jetzt fragt: “Was soll das, wenn sich nichts ändert?”, dem antworte ich: Es gibt verkehrsplanerische Entscheidungen und verkehrspolitische Entscheidungen. Während Erstere sofort mit “harten Maßnahmen” hantieren, setzen Letztere zunächst auf “weiche Maßnahmen” und geben die gewünschte Richtung vor. Für weitere Fragen zu diesem Thema stehe ich gerne zur Verfügung: schueler@uwg-starnberg.de)